Mein Weg zu Yoga

Schon immer interessierte mich die Kunst der Bewegung. Auf einer Thailand Reise, kam ich das erste Mal mit Meditation in Berührung, was mich sehr faszinierte. Ich habe 14 Jahre Ballett getanzt und musste mich aufgrund verschiedener Ereignisse sportlich umorientieren. Fitnesscenter, Body Pump und viele andere Fitnesskurse habe ich ausprobiert. Jedoch suchte ich immer eine gewisse Leidenschaft und tieferen Sinn. Dann kam der Lockdown. Zu dieser Zeit war ich nebst einem 80% Job noch mit der Berufsmatur beschäftigt. Es war eine Phase, die mir enorm viel abverlangte. Ich hatte kaum noch für etwas anderes oder mich selbst Zeit. Es fehlte die Erholung. Da alles geschlossen war, musste ich etwas finden, dass ich selbstständig erlernen konnte. Yoga! Anfangs nur ein Ausgleich, später mein täglicher Anker, um mich zu erden und zurück zu mir zu finden. Mit der Zeit war es nebst dem physischen, auch der geistige Aspekt, der mich interessierte. Ich bemerkte, welch positiven Effekt es auch auf meine mentale Gesundheit hatte. Gewissen Alltagssituationen stand ich bedachter, gelassener und neutraler gegenüber. Yoga ist für mich ein Raum, der sich öffnet, in dem ich physisch und mental mir eine Pause gebe und Distanz zur Aussenwelt schaffen kann.

photo by Andy Pieren